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"FFM-ROCK" vom 23.10.09 von Jochen Strubel
Benutzer Bewertung:    "Sehr gut "
Auszug:"...Hier merkt man, dass auch die leisen Töne etwas bewirken. Stimmung und eine Atmosphäre, die sich hier aufbauen kann. Wahnsinn"
"Lost...Dieses Lied hat wirklich das Prädikat "Titelsong" verdient. Gitarren –
der Wahnsinn, Stimme – absolut passend, perfekt abgeliefert kann man
hier nur sagen."
""This dry blood"...Dieser Titel kommt in meine Top100 !!"
"Meine Kaufwertung liegt auf jeden Fall bei mindestens 90%, absolut hörenswert. Kompliment an Musiker und Sänger !!"
Es geht gut los "Fly/Die" und das ist keine Ironie, ACOUSTICAL ist hier
Ernst gemeint. Ich höre zwar eine E-Gitarre, aber die Stimme und die
Musik könnten fast eine Mischung aus Metallica und REM sein. Acoustical
pur. Kein Scherz, ich bin hin- und hergerissen. Aber eher hin. Man
könnte dann bei "I can see you" hin schmelzen. Eine wirklich
ausdrucksstarke Stimme (erinnert ein wenig an Snow Patrol – aber ohne
eine Kopie oder ein Abklatsch zu sein). Kantig – aber sie hat das
"gewisse Etwas". Es passt genau zu dieser Musik und Stimmung. Dann noch
eine Akkustik-Gitarre dazu und alles ist perfekt. Es steigert sich also
wirklich vom ersten Track (der einen einstimmen soll) immer weiter.
"Bittersweet Anger" schlägt dann etwas in die ‚Ich bin extrem
kommerziell’-Kerbe, das klingt so ein wenig zu sehr nach Mainstream,
auch wenn es nicht schlecht gemacht ist. "More" ist dann wieder so, wie
der Titel sagt. Es ist MEHR. Melancholisch, träumerisch, … Ein Glas
Whisky in der Hand auf der Veranda, ein sanfter Hauch warmer Luft. So
könnte man es hier aushalten, jetzt weiß ich auch warum das "South" im
Band Namen ist. "Don’t need to run" ist wieder der Beweis für das
akustische. Das Eis im Whisky ist schon geschmolzen. Hier merkt man,
dass auch die leisen Töne etwas bewirken. Stimmung und eine Atmosphäre,
die sich hier aufbauen kann. Wahnsinn. Nun zum Titelsong "Lost" – Nicht
mehr nur Acoustic. Jetzt werden alle Register gezogen. Bis hin zur
12-String. Dieses Lied hat wirklich das Prädikat "Titelsong" verdient.
Gitarren – der Wahnsinn, Stimme – absolut passend, perfekt abgeliefert
kann man hier nur sagen. Mit "Unreal" dann wieder das Gegenteil.
E-Gitarre dominiert erst mal und dann immer wieder, aber ‚Unreal’ ist
es nicht, eher real perfekt. "End of my days" lässt sich nicht
beschreiben. Nach 8 guten Titeln scheint man hier etwas zu probieren.
Und ich muss sagen – es lässt sich recht gut an, gewöhnungsbedürftig
vielleicht, aber man kann richtig mitgehen. "One more reason" danach
wieder eine typische Ballade. Nach fast einer Minute geht es wieder ab.
Gitarren zum Wohl fühlen kann man da nur sagen. "24 Hours" ist ein
wenig zu melancholisch aufgemacht, gewollt und nicht gekonnt’ könnte
man hier fast sagen. "Not worth the words" – Höre ich hier das erste
mal ein ‚Wah’ ? Mag sein. Hier dreht man wieder auf … im akustischen
Rahmen. Aber es geht wieder gut ab. Man kann sich auch hier dazu gut
bewegen (wenn man das noch kann). "This dry blood" als letzter Titel
macht sich gut – und seinem Titel alle Ehre. Trocken, blutig,
grauenvoll .. gut – Mein absoluter Lieblingssong auf dieser CD. Da –
ein Shout mal zwischendurch. Es könnte Heavy Metal sein. Dieser Titel
kommt in meine Top100 !! In meinem iTunes habe ich ihm sofort die volle
Sterne - Zahl gegeben. Wenn andere Interpreten so einen Titel auf der
CD hätten, wäre die CD sofort gerettet. Meine Kaufwertung liegt auf
jeden Fall bei mindestens 90%, absolut hörenswert. Kompliment an
Musiker und Sänger !!!
Review geschrieben von Holger Härtel
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